Ein Wort zum nordamerikanischen Ahorn-Hartholz

Beim nordamerikanischen Ahorn-Hartholz (North American Hard Maple) handelt es sich um ein nachwachsendes und nachhaltiges Hartholz höchster Qualität, das ideale Eigenschaften für die Nahrungszubereitung besitzt. Es ist in der amerikanischen Gastronomie das Standard-Hartholz für Hackblöcke, Arbeitsflächen und Schneidebretter.

Das Holz des nordamerikanischen Hart-Ahorn, lateinisch Acer Saccharum, auch Zucker-Ahorn genannt, hat die ideale Härte für langlebige Gebrauchsgegenstände. Er ist stabil, beständig, langlebig, hygienisch, messerschonend, leicht zu säubern und hemmt das Bakterienwachstum. Die Baumart wird am häufigsten für die Gewinnung von Ahornsirup benutzt. Sie wächst vorwiegend im Gebiet der westlichen Großen Seen – bis nach Nova Scotia in Kanada und im Gebiet um Pennsylvania, Ohio, Michigan, Wisconsin und Indiana. Ihr Holz ist härter und fester als das aller anderen Ahornarten, die als Nutzholz zur Verwendung kommen.

Auch als Möbel- und Bodenholz wird das nordamerikanische Ahorn-Hartholz hoch geschätzt. Von besonderer Bedeutung ist seine äußerst feine Maserung, die gleichmäßig und einheitlich in der Textur erscheint. Deswegen müssen ihre kleinen Poren nicht mehr ausgefüllt werden. Es hat keinen typischen Geruch oder Geschmack, was es perfekt für die Lebensmittelzubereitung macht.

Eine herausragende Qualität des nordamerikanischen Ahorn-Hartholzes ist seine Farbgebung: ein attraktives blondes Holz mit einer universalen Optik, die zu jeder Einrichtung passt. Das Splintholz dagegen ist meist weiß mit einem leichten Stich ins Rotbraune. Das Kernholz hat eine helle rotbraune Färbung. Es kann allerdings auch wesentlich dunkler sein.

Nachhaltigkeit: Die Spezies North American Hard Maple vermehrt sich rasch, lässt sich leicht verpflanzen und wächst schnell an. John Boos & Co ist ein langjähriges Mitglied der National Hardwood Lumber Association (NHLA). NHLA-Mitglieder betreiben nachhaltige Forstinitiativen sowie solides Waldmanagement. Durch das Wiederaufforstungsprogramm der Organisation wachsen die US-amerikanischen Wälder um ein Drittel schneller, als sie geschlagen werden. Bäume sind eine nachwachsende Rohstoffquelle – und wir lassen sie nachwachsen.