Ein Wort zur schwarzen Walnuss

Die amerikanische schwarze Walnuss, auch Schwarznuss oder Juglans Nigra genannt, findet man von der Ostküste Amerikas bis in die amerikanischen Great Plains und hinunter bis zum Golf von Mexiko. Die größte kommerzielle Anbaufläche befindet sich jedoch in den in der Mitte der Vereinigten Staaten. Hier wachsen fast drei Viertel aller Schwarznussbäume in den USA. Schwarznussholz ist aufgrund seiner wundervollen dunklen Schönheit und Härte ein begehrtes und geschätztes Holz. Es ist schwer und stark. Während das Splintholz eine cremig-weiße Farbe besitzt, geht das Farbspektrum des Kernholzes von einem hellen bis zu einem dunklen, schokoladenähnlichen Braun, teilweise sogar mit violettem Schimmer und dunklen Streifen. Das Holz bildet eine ausgiebige Patina, die mit zunehmendem Alter glänzender wird.

Nachhaltigkeit: Die amerikanische Schwarznuss ist eine von wenigen amerikanischen Baumarten, die sich ganz natürlich regenerieren und bei Neupflanzung schnell gedeihen. Dies erklärt die natürliche Fülle der Spezies, aber auch warum sie als Nutzholz so erfolgreich ist.